Kosten für eine Photovoltaikanlage in 2011

Photovoltaik

7. April 2011

Bei der Planung einer Photovoltaikanlage ist für jeden zukünftigen Betreiber für eine fundierte Entscheidung natürlich von hohem Interesse, über die Kosten der Photovoltaikanlage genau informiert zu sein. Aber auch für eine erste Idee oder einen ersten Überschlag sollte es möglich sein, die Kosten zumindest grob einschätzen zu können.

Bei Photovoltaikanlagen beeinflussen einige Faktoren die Investitionshöhe. Zunächst geht es, wie bei allen Produkten natürlich um die Qualität. Natürlich wird eine High-Tech-Anlage höchster Qualität von renommierten deutschen Herstellern mehr kosten als eine einfachere Anlage eines No-Name-Herstellers. Zudem spielen die Größe der Anlage, also die Menge der Module und die Leistungsfähigkeit (die natürlich wiederum von der Qualität abhängt) und nicht zu vergessen der Wechselrichter für die Kosten der Photovoltaikanlage eine entscheidende Rolle.

Um es für Verbraucher übersichtlicher zu gestalten und die Anlagen leichter vergleichbar zu machen, werden die Kosten für eine Photovoltaikanlage im Allgemeinen bezogen auf 1 kWp. Dies ist die Abkürzung für Kilowatt peak, die Leistung, die eine Solarstromanlage unter standardisierten Testbedingungen im besten Fall erbringen kann. Damit werden etwa die unterschiedlichen meteorologischen Gegebenheiten berücksichtigt. Für 1 kWp ist je nach Standort, Dachneigung und -ausrichtung eine Modulfläche von sieben bis zehn Quadratmetern notwendig.

Bei den meisten Wirtschaftlichkeitsberechnungen wird von durchschnittlichen Anschaffungskosten je 1 kWp von 2.500 Euro bis 3200 Euro ausgegangen. In diesen Kosten sind die Module, der Wechselrichter und die Montage der Photovoltaikanlage bereits enthalten. Damit ist bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus mit rund drei Kilowatt peak von Anschaffungskosten von ungefähr 9.000 Euro auszugehen. Von dieser Summe sollte sich aber niemand abschrecken lassen. Denn das sind die reinen Anschaffungskosten. Für den mit der Anlage produzierten Solarstrom erhält der Betreiber ja garantiert für zwanzig Jahre die sogenannte Einspeisevergütung, die für 2011 bei über 28 Cent pro kWh. Zusammen mit den sehr günstigen Finanzierungsbedingungen, die durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau und auch andere Förderprogramme gesichert sind, ergibt sich trotz der genannten Kosten eine deutliche Rentabilität der Photovoltaikanlagen. Laut Berechnungen der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft kann bei Kosten von 3000 Euro netto pro kWp mit der Investition in eine Photovoltaikanlage eine Rendite von 6 % erzielt werden.

Tipp: Der Photovoltaik Rechner unter www.solaranlage.eu ermöglicht eine genaue Berechnung der ungefähren Investitionskosten und der daraus resultierenden Rendite.

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